Bienenmagnet Luzerne

Bienenmagnet Luzerne

Was ist eigentlich Luzerne? Luzerne ist eine Pflanzenart, die wir als Futterpflanze für unsere Kühe verwenden. Sie ist auch unter dem Namen „Alfalfa“ bekannt. Die Luzerne wird schon seit Jahrzehnten auf unserem Betrieb aufgrund ihrer zahlreichen positiven Eigenschaften  angebaut  bevor sie in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen hat.

Eine der Hauptvorteile von Luzerne ist ihr hoher Proteingehalt. Sie enthält auch wichtige Nährstoffe wie Kalzium, Magnesium, Kalium und verschiedene Vitamine. Dadurch ist Luzerne ein wertvolles Futter für unsere Kühe wie Rinder und Pferde. Der hohe Proteingehalt unterstützt das Wachstum und die Entwicklung der Tiere und trägt zur Milchproduktion bei.

Ein weiterer Vorteil von Luzerne ist ihre Fähigkeit, Stickstoff aus der Luft zu binden. Die Pflanze bildet Knöllchenbakterien an den Wurzeln, die Stickstoff aus der Luft aufnehmen und in eine für die Pflanze verfügbare Form umwandeln können. Dadurch verringert sich der Bedarf an zusätzlichem Stickstoffdünger, was sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile mit sich bringt.

Luzerne ist auch bekannt für ihre tiefe Pfahlwurzel, die es der Pflanze ermöglicht, Wasser und Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten aufzunehmen. Dies macht sie widerstandsfähig gegenüber Trockenheit und ermöglicht den Anbau in Gebieten mit begrenztem Wasservorrat.

Darüber hinaus trägt der Anbau von Luzerne zur Bodengesundheit bei. Die tiefen Wurzeln lockern den Boden, verbessern die Bodenstruktur und erhöhen die organische Substanz. Dies wiederum fördert das Wachstum anderer Pflanzen und trägt zur Erosionskontrolle bei.

Insgesamt ist Luzerne eine vielseitige und nährstoffreiche Futterpflanze, die sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile bietet. Ihr Anbau unterstützt die Tierproduktion, verbessert die Bodengesundheit und reduziert den Bedarf an externem Stickstoffdünger. Daher wird Luzerne von vielen Landwirten weltweit als wertvolle Kulturpflanze angesehen.

Nicht nur wir Landwirte profitieren von der Pflanze , auch die Bienen und Schmetterlinge. Sie ist eine wichtige Futterpflanze für Bienen und Schmetterlinge, da sie reich an Nektar und Pollen ist. Luzerne produziert lila Blüten, die für Bienen attraktiv sind. 

Körnerkunst und Erntezauber

Körnerkunst und Erntezauber

Die Getreidernte ist im vollen Gange. Unsere frühgedroschene Wintergerste und der Weizen sind sicher reingeholt, trotz der diesjährigen anspruchsvollen Witterung. Erst das nasse Frühjahr und dann die anhaltende Trockenheit. – Dies hatte zur Folge, dass viele Bestände zu Beginn nicht tief wurzeln mussten und reichlich Körner anlegen konnten. Dann aber kam schlagartig der viel zu heiße Mai mit anhaltender Trockenheit und dem Getreide ging in der wichtigen Phase der Kornfüllung plötzlich die Luft aus. 

Heute bringt Mareile den Weizen zum Agrarhändler. Die Qualität des Weizen wird anhand verschiedener Kriterien bewertet, darunter der Proteingehalt, die Feuchtigkeits- und Glutenwerte soweie die Korngröße- unf farbe. Erste Analysen deuten darauf hin, dass die Weizenernte 2023 im Allgemeinen gute Qualität aufweißt.

Abschließend  können wir festhalten, dass die Ernte 2023 trotz der schwierigen Witterungsbedingungen insgesamt zufriedenstellende Ergbenisse erziehlt hat, jedoch die Bewältigung  solcher extremen Wetterbedingungen erfordert möglicherweise den Einsatz von Maßnahmen an den Klimawandel, wie z.B. den Einsatz von wiederstandsfähigeren Weizensorten.

 

Anstehen beim Agrarhändler

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Anstehen beim Agrarhändler

Teil 2: Mais aus der Dose

Heute geht es weiter mit der Maisernte:

Neben dem Fahrsilo werden auch Maisrundballen gepresst. Die Press-Wickelkombination für Rundballen ist nicht nur für Mais, sondern auch für Luzerne, Getreide und Mischfutter gut. Sie lassen sich damit zu kompakt gepressten und eingewickelten Rundballen verarbeiten. Um eine ausgezeichnete Silagequalität zu erreichen, müssen einige Faktoren beachtet werden: Die hohe Verdichtung des Futters steht dabei neben einem schnellen Luftausschluss wie beim Mais in der Dose, sowie dem sauberen Häckslerprozess an höchster Stelle. Die Futtermaissilage ist eine Silage aus der ganzen Maispflanze, die als Grundfutter für unsere Kühe eingesetzt wird. 

 

Dabei sein ist alles

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Teil 1: Ein Japaner & Jaguar im Einsatz

Teil 1: Ein Japaner & Jaguar im Einsatz

 

 

Der Jaguar zieht los. Schon bald steht die jährliche Maisernte an. Das Flachsilo ist nun zum Herbst fast leer und bis der Mais Ende September reif ist, wird für den Übergang ein Schlauchsilo mit frischem Mais gelegt.

Die Siloschlauchmaschine
Eine genaue Abstimmung zwischen Ladewagenfahrer und Schlauchsilopressenbediener erfordert viel Erfahrung, um Fehler beim Legen des Schlauches zu vermeiden.
Die Schlauchlängen können in der Praxis bis weit über 100 m betragen.

 

 

Mit einer Spezialmaschine wird ein robuster PE-Folienschlauch der Länge nach mit gehäckseltem Mais gefüllt und anschließend luftdicht verschlossen. Weil der Mais mittels einer Spezialpresse unter hohem Druck in den Schlauch gedrückt wird, können Verdichtungen wie bei einem Fahrsilo erreicht werden. So können wir für den Übergang unsere Tiere weiterhin mit Mais versorgen und das Flachsilo für die bald bevorstehende Maisernte vorbereiten.

Der Kubota M7153 mit 150 PS

 

Im Einsatz des Agrarservice Spallek war ein brandneuer Kubota M7-153 Traktor mit 150 PS, der die Siloschlauchmaschine betreibt. Ein echter Hingucker. Immer mehr Landwirte entscheiden sich für das japanische Modell.  

Der Claas Jaguar Maishäcksler zieht seine letzte Runde für heute. In ein paar Wochen gibt es dann weitere Impressionen.

 

Bohnen im Maisfeld

Bohnen im Maisfeld

 

Blühstreifen im Maisfeld – Zaunwinde und Stangenbohnen lassen den Mais farbenfroh leuchten

Auch wir möchten einen Beitrag zur Biodiverstät leisten und haben bei der letzten Maissaat einen Blühstreifen mit Stangenbohnen im Maisfeld mit ausgesät. Die Bohnen bieten viele Vorteile und überzeugen durch ihren hohen Proteingehalt. Die Bohnen gehören zu den Leguminosen und können über Bakterien Luftsticktoff speichern. Somit besteht die Möglichkeit Mineraldünger in der Folgekultur im nächsten Jahr einzusparen.

Die Bohnen nutzen den Mais als Stütze
Die Bohnen im Mischanbau mit Futtermais bieten viele Vorteile für Mensch und Tier
Die Blüte der Bohne bietet Insekten eine sichere Nahrunsgquelle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch die schnelle Bodenbedeckung der Bohnenpflanze kann das Erosionsrisiko gemindert werden und sie bietet Bodenbrütern einen sicheren Schutz. Zu guter Letzt, bietet die Bohnenblüte vielen Insekten und somit auch Vögeln über Wochen eine sichere Nahrungsquelle und erhöht die Biodiversität in Maisfeldern. 

Dominator 58

Dominator 58


Der „Dominator 58“ im Einsatz

Seit mehr als einem Jahrzehnt ist unser Mährdrescher „Dominator 58“ von Claas jährlich in der Getreideernte im Einsatz. Der „Dominator 58“ gehört inziwschen zu den Oldtimern unter den Mähdreschern und kann natürlich mit der modernen Claas Lexion Serie nicht mehr mithalten. Dennoch sind wir stolz darauf ihn zu haben. Durch seine kompakte Bauweise ist er für die verhältnismäßig kleinen Getreideflächen im Bergeischen Land der ideale Mähdrescher. Auch dieses Jahr hat er uns wieder treue Dienste geleistet und die Gerste sicher eingebracht. Hier ein paar Impressionen aus der diesjährigen Getreideernte.

Kabinenansicht „Dominator 58“
Der „Dominator 58“, noch immer im Einsatz und auch im Juli 2021 hat er die Gerste sicher eingebracht.

Die Gerste ist für die Nutztierfütterung ideal, da sie hoch verdaulich und sehr bekömmlich ist. Unsere Wintergerste wird bereits im Herbst ausgesät. Durch ihren hohen Eiweißgehalt (12–15 %), wird sie als Futtergerste für unsere Kühe und Pferde verwendet. Das später eingefahrene Stroh dient als Tiereinstreu für die Kühe, Rinder, Pferde und Kälber und wird nach der Nutzung wieder in den Nährstoffkreislauf zurückgeführt.

Der „Dominator 58“ ist mit einem 3,00m Schneidwerk ausgerüstet.

Hier könnt ihr mehr zu der Claas Mähdrescherhistorie erfahren.